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 TAGEBUCHTAGe


Tagebücher zu lesen, gehört zu den abenteuerlichsten geistigen und seelischen Erlebnissen, die man sich verschaffen kann. Am stärksten ist der innere Gewinn an Informationen über das Wesen der Menschen mit all seinen vielfältigen Widersprüchen in zahlreichen Lebensbereichen, den uns eine solche Lektüre schenkt.

Wir befinden uns – und dies sicher verstärkt nach dem „Mauerfall“ und der politischen Wende Iin Europa – in einem Trend, hin zu Tagebuchaufzeichnungen und Lebenserinnerungen. „Geschichte – das sind wir alle!“ stellte die Wiener Malerin Traute Molik-Riemer fest und hat damit eine innovative Idee – den TAGEBUCHTAG – im Jahr 2006 ins Leben gerufen.

Jeweils im Spätherbst – Ende Oktober bis Mitte November – eines Jahres, stellte sie literarische Veranstaltungen, die sich den Lebensaufzeichnungen der Menschen widmen (in Form von Tagebüchern, Autobiografien, Biografien und Briefen) zusammen. Sie fand dabei Unterstützung und Förderung durch WienKultur.

Ihr Anliegen war es aber auch, Menschen (vorerst in Österreich) dafür zu begeistern, sich mit den Dokumentationen ihrer eigenen Lebensgeschichte zu beschäftigen, „denn“ so Molik- Riemer: „Jeder kann mit fortlaufenden Aufzeichnungen seinem Leben ein Denkmal setzen, für sich selbst, für die eigene Familie oder gar für die Wissenschaft.“ Dem Leben durch das Schreiben Substanz zu geben, das Geschriebene aufzuheben, ist wichtig. Es noch einmal zu lesen dient der Persönlichkeitsentwicklung und -festigung und der Erinnerung an ein erfülltes Leben.

Dieser Initiative von Traute Molik-Riemer fühlte sich das TEA Tagebuch- und Erinnerungsarchiv e.V. sehr verbunden. Ja, man möchte sagen, es entsprach ebenso unserem Anliegen und den Zielstellungen unseres gemeinnützigen Vereins.

Im Frühjahr 2012 kam es zu einem ersten Kontakt zwischen Frau Molik-Riemer und dem TEA Berlin e.V., woraus sich rasch ein enges Zusammenwirken ergab. So vermochte das TEA Berlin e.V. sich schon im Spätherbst 2012 mit 3 Veranstaltungen in Berlin in das Gesamt- Programm einzubringen. Wie beliebt und ansprechend diese Veranstaltungen für die Menschen sind, zeigt allein die Entwicklung der Veranstaltungs- und Besucherzahlen in Wien. Waren es 2011 noch 60 Angebote, so erhöhte sich die Zahl 2012 auf 90 und entsprechend auch das Interesse der Besucher. Die Angebote sprechen dabei nicht nur die reife Generation an, sondern sie vermögen auch der Jugend vielfältige Impulse zu vermitteln. Sie werden angeregt, das eigene Leben festzuhalten und damit sich selbst und ihrer Persönlichkeitsentwicklung voranzuhelfen.

Zu den TAGEBUCHTAGen 2015 fuhr eine Delegation des TEA Berlin e.V. in die österreichische Landeshauptstadt. Einen Reisebericht stellen wir hier gerne zur Verfügung mit Hinweis auf den vor Ort kennengelernten Film "Tagebücher: In Geschichte eingeschrieben" zum Thema "Frauennachlässe an der Universität Wien".

Weitere Informationen zum Download und zur Ansicht: 

Auswertung der Berliner TAGEBUCHTAGe 2016

Programm der Berliner TAGEBUCHTAGe 2016

 

 

Programm der Berliner TAGEBUCHTAGe 2015


Programm der Berliner TAGEBUCHTAGe 2014 

 

Auswertung der Berliner TAGEBUCHTAGe 2013

Programm der Berliner TAGEBUCHTAGe 2013

 

Programm der Berliner TAGEBUCHTAGe 2012

 

Fotos der TAGEBUCHTAGe 2013

Fotos der TAGEBUCHTAGe 2012
 

 

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